Die Reiselust der Wikinger ist weithin bekannt. Doch oft sind die Männer aus dem hohen Norden nicht so gerne gesehen und werden nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen. Ob das in dem nachfolgendem Fall auch so ist, muss sich erst noch zeigen. Diese Seite beschäftigt sich mit den Reisen und Erlebnissen eines ganz speziellen Wikingers, der sich von Aquisgranum aufmachte, um die Küsten der Sorrentinischen Halbinsel unsicher zu machen.

Samstag, 16. Februar 2013

Meinungsverstärker


Wer kennt ihn noch nicht, den Meinungsverstärker KLOPPE von IKEA. Sehr praktisch, wenn man sich mal nicht einigen kann, oder die Diskussion nicht zu den eigenen Gunsten verläuft. Mit KLOPPE kann man in solch verfahrenen Situationen ganz neue Impulse geben, die die Diskussion spürbar in Richtung der eigenen, schlagkräftigen Argumente lenkt. Hier die ausführliche Bedienungsanleitung:



Allerdings hat es in letzter Zeit einige Beschwerden gegen das Produkt gegeben. So fühlten sich Nicht-IKEA-Kunden plötzlich in ihren argumentativen Möglichkeiten eingeschränkt und in Diskussionen benachteiligt. "Mit verbeultem Image, wirken die eigenen Argumente einfach angeschlagen", so ein Orginalzitat. Sogar einige Betriebsräte wurden inzwischen eingeschaltet. Darum wurde das Produkt KLOPPE als nicht mehr zeitgemäss eigestuft und ein Nachfolger auf dem Markt eingeführt mit dem das Verklop... ähm ... Argumentieren fair wird:

Fair-KLOPPE

für eine faire Auseinandersetzung.



Fair-KLOPPE richtet sich an Mitarbeiter die sich in Diskusionen auf gleichem Level, fair, Auge in Auge, Zahn um Zahn, begegnen möchten, aber nicht auf schlagende Argumente verzichten wollen. So steht einem regen Austausch nichts mehr im Wege, denn Fair-KLOPPE wird im praktischen Doppelpack ausgeliefert.

Besitzer des alten KLOPPE brauchen sich aber auch keine Sorgen zu machen, denn mit Hilfe einer handelsüblichen Säge kann das alte Produkt, durch einfaches zerteilen (aber bitte genau in der Mitte), in das neue Produkt umgewandelt werden. So bleiben sie ohne Zusatzkosten schlagkräftig und auf dem aktuellen Stand.



Nun gibt es aber auch Gerüchte, dass IKEA ein weiteres Produkt anbietet, welches allerdings nur an leitende Angestellte und Manager (ein beglaubigter Nachweis ist hier zu erbringen) abgegeben werden darf. Das Produkt für Manager wird Umgangssprachlich mit dem gleichen Produktnamen, wie das für normale Angestellte benannt, damit Mitarbeitern bei der Nennung des Artikels nicht gleich stutzig werden oder etwas bemerken, einzig die Schreibweise und Bauform unterscheiden sich ein bisschen:

Ver-KLOPPE

der Meinungsverstärker für Manager

Mittwoch, 13. Februar 2013

Ganz neues Image

Heino, der allseits bekannte Schlagersänger mit Bariton Stimme verwandelt sich in ein Rock-Monster und stürmt die deutschen Album Charts. Die Bild-Zeitung bezeichnet ihn schon als den neuen King of Rock. Lange nach dem blauen Enzian, der schwarzen Barbara und der schwarzbraunen Haselnuss, gelingt dem 74-jährigen mit der Sonnenbrille nun nach über 50 Jahren Show-Business nun zum ersten Mal ein ganzes Album auf der 1 zu platzieren. Und das ist schon ein wenig erstaunlich, dass ein Album angefüllt nur mit Coversongs so einen durchschlagenden Erfolg hat. Aber irgendwas muss der Volksliedbarde doch richtig gemacht haben.

Es ist schon lustig, wenn man den Ärzte Song 'Junge' mit einer Stimme hört, die genau so klingt, als wären es die anklagenden Eltern, die da Singen. Es hat schon einen gewissen Charme, wenn Heino Lieder von Fanta4, Peter Fox, Rammstein, Nena oder Oomph nachsingt.

Aber reicht diese Portion Humor, ein bissl Charme aus, um uns alle dazu zu bewegen Heinos Album zu kaufen? Oder ist es doch der Kultstatus, den dieser Musiker geniesst, der ihm nun zugute kommt, so dass nun jeder neugierig daruf ist, wie denn ein Volksmusiker Rock und Pop interpretiert? Aber vielleicht war es dann doch die Presse, die an dem Erfolg dieses Coveralbums einen gehörigen Anteil hat, indem sie es so hochjubelten und es mit soviel Empörung und Skandal umwitterten.

Die angeblich so aufgebrachten Bands, wie Rammstein, die Ärzte und Oomph dementieren nämlich inzwischen, dass sie die Heinoplatte störe oder sie dagegen hätten klagen wollen. Das sei ihnen alles von den Zeitungen in den Mund gelegt worden ...

Wir werden es wohl nie erfahren, aber es hat gewirkt und nun ist er mal wieder in aller Munde, bei Jung und Alt:
Heino, der King of German Rock.

Aber damit nicht genug, jetzt droht der frisch Gekrönte damit, seine alten Schlagerhits aufzubereiten, um sie so dem jungen Publikum zugänglich zu machen. Man darf gespannt sein, in wie weit das gelingen wird.

Freitag, 7. Dezember 2012

Ke$ha dies young

Agathe Bauer hat zugeschlagen.
Beim ersten beiläufigen Hören des neuen Kesha Songs "die young" im Autoradio kamen die Worte in meinen Gedanken durcheinander, so dass ich der Meinung war, der arme, besungene Kerl sei ohne Waffen hergekommen (2. Zeile des Refrain, s.u.). Aber statt meinen Irrtum einzugestehen und die Sache auf sich beruhen zu lassen, habe ich dann einfach aus Rache, dass der Song im Moment so oft gespielt wird, weiter darn herum gedichtet und das kam dabei heraus ...

I hear our arms fire like the beat of the drums
Oh what a shame that you came here without guns
So while you bleed here in my arms
Let's make the most of the loot
like you're gonna die young

Sonntag, 12. August 2012

April, April!

EN *** NEWS *** NOUVELLE *** NOVITÀ *** NEUIGKEITEN *** NEWS *** N

Tacheles Natürlich haben wir noch nicht den Tag an dem wir unsere Mitmenschen in den April schicken, auch wenn sich das Wetter im Moment durchaus nach dem launischen Frühlingsmonat anfühlen mag. Nein, es geht mal wieder ums Theater, es geht um die neuen Auführungstermine. Theater Tacheles wird das Stück "Ein komisches Talent" im kommenden April darbieten.

Die genauen Termine lauten 19.04.2013 bis 21.04.2013 und 25.04.2013 bis 28.04.2013. Spielort bleibt, wie schon zuvor geplant, das SPACE im Ludwig-Forum.

Damit sollte nun genug Zeit sein, also plant schon mal einen Theaterbesuch für das kommende Jahr ein. Oder wie man so schon im Neudeutschen sagt: Save the date

Donnerstag, 9. August 2012

Hollo Tempel

Es lebe die Hollandaise! Ein Hoch auf die Sauce!


Dieses Video ist dem Hollandaise-Schrein im Hexenhäuschen gewidmet.

Ich musste mir ja unbedingt nochmal die legendäre Folge von Rach, der Restauranttester ansehen, als er das Hexenhaus in Lengerich besucht hat. Dazu muss man wissen, dass ich selber eine Zeit lang in Lengerich gewohnt habe und das Hexenhaus damals regelmässig, auf ein Treffen zum Bierchen, aufgesucht habe. Damals war der Thomas noch nicht der Wirt, sondern ein Stammgast und als Donk bekannt. Natürlich gab es damals schon Hollo-Bollo und auch ich habe es geschlemmt. So wie es scheint, hat sich die Rezeptur tatsächlich über 20 Jahre lang erhalten. Mein Lieblingsgericht im Hexenhäuschen, welches in der Sendung aber leider unterschlagen wurde, waren damals allerdings die Knöllchen, Pizzabrötchen, die nach eigenen Wünschen belegt wurden.

Das Betrachten der Bilder und die Tatsache, dass ich ein Videoschnittprogramm ausprobieren wollte, hatten also das oben zu sehende Video zur Folge und jetzt hoffe ich, dass ich es auch auf dieser Seite einbinden kann. Man muss ja alles mal probieren ...
... auch Hollo-Bollo! ;-)

Freitag, 20. Juli 2012

Theaterstart verschoben

EN *** NEWS *** NOUVELLE *** NOVITÀ *** NEUIGKEITEN *** NEWS *** N

SpaceUnser Stück "Ein komisches Talent"
wird verschoben, denn leider ist es uns nicht möglich die für September anberaumten Termine einzuhalten. Neue Termine stehen noch nicht fest, aber ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zu diesem Thema gibt.

Photobucket

Freitag, 6. Juli 2012

Einfach verschwunden

Nach vielen Jahren als Rollenspieler, sammeln sich bei mir auch eine Unzahl an Charakteren, die ich in diversen Abenteuern gespielt habe und mit denen ich viele emotionsgeladene Momente, ob schön, spannend oder auch traurig, erlebt habe. Vieles davon ist in Vergessenheit geraten, aber ein paar von diesen Momenten, an die ich mich noch erinnern kann, versuche ich nun festzuhalten und Euch vorzustellen.

Beginnen will ich mit meinem ersten Call of Cthulhu Charakter. Sein Name ist mir längst entfallen, darum will ich ihn der Einfachheit halber mal Jeff Baker nennen, aber sein Schicksal ist mir noch immer schmerzlich bewusst. Mr. Baker war ein Baseballspieler der Profiliga, der sich vor kurzem vom Sport zurückgezogen hatte.

Um ein wenig Abstand zu gewinnen und um seinen neuen Lebensabschnitt gebührend zu beginnen, begab sich Jeff auf eine Kreuzfahrt aus seiner Heimat auf dem amerikanischen Kontinent in das ferne London. An Bord lernte er ein paar neue Freunde kennen und beschloss ihnen in London ein wenig Gesellschaft zu leisten. Hätte er das doch lieber gelassen. In einem Vorort Londons besuchte die Gesellschaft aufgrund eines merkwürdigen Zeitungsberichtes ein altes Haus. Es war unverschlossen und so betraten die Herrschaften einfach die Räumlichkeiten im Innern. Dieses Verhalten irritierte Jeff Baker schon ein wenig, aber er liess sich mitziehen und schliesslich schaute auch er sich drinnen ein wenig um. Die Gruppe trennte sich. In einem Nebenzimmer der Wohnstube fanden Jeff und einer seiner Begleiter ein kleines Atelier. Dort, aufgestellt auf einer Staffelei, erblickten die beiden ein schon fertiges Bild, auf dem ein dunkler Fels, wie eine Insel inmiten einer unwirklichen, feurigen Landschaft, umringt von Lava und Flammen, dargestellt war. Während die Zwei sich noch fragten, wo sich dieser Ort befinden könnte oder was da genau abgebildet sei, geschah das unfassbare: Mr. Baker verspürte einen merkwürdigen Sog und schlagartig hatte sich alles um ihn herum verändert.

Es war auf einmal unerträglich heiss geworden, die Hitze tat sogar körperlich weh und der plötzliche Lichtwechsel blendete in grellem Rot. Als er sich ein wenig an das neue Licht gewöhnt hatte. Bemerkte Jeff, dass er sich auf einem dunklen Felsuntergrund inmitten eines riesigen Meeres aus Lava, Feuer und Flammen befand. Seine Schuhe dampften auf dem heissen Stein, seine Kleidung und seine Haare begannen langsam zu verschmurgeln und seine unbedeckte Haut begann unerträglich in der Hitze zu brennen. Die Schmerzen liessen die Idee eines Traumes schnell zerplatzen und Jeff wurde klar, wenn er nicht sofort einen Ausweg aus dieser lebensfeindlichen Umgebung finden würde, dann würde ihn die Hitze in Kürze erledigen. Aber da war nichts, nichts ausser diesem einen Brocken aus dunklem Gestein, der Rest um ihn herum waren unerträgliche Flammen, die aus einem Meer aus roter Lava loderten. Ihr dunkler Rauch stieg auf und verhängte den ganzen Himmel bedrohlich, als wären es schwarze Wolken. Jeff Baker wandte sich von links nach rechts vor Schmerzen und rannte über die Insel, um in seiner Not irgendetwas zu finden, das ihm Helfen könnte. Doch dort war nichts als brennendes Inferno. Aber halt, was war das? Die Flammen begannen nach ihm zu züngeln, ja fast nach ihm zu schlagen. Jeff wich zurück. Doch unglaublich, die Flammen folgten ihm auf dem nackten, schwarzen Fels, als hätten sie Beine. Ja, annähernd erinnerte die Form dieses Gebilde aus Flammen an eine humanoide Gestalt. Und sie verfolgte Jeff Baker bedrohlich! Jetzt erhoben sich noch mehr dieser Flammenkreaturen aus dem Höllenmeer. Aus allen Richtungen kamen sie unerbittlich auf ihn zu. Als er in der Mitte des Felsens angekommen war, brach Jeff zusammen. Nun war er umringt von unglaublichen Flammenkreaturen. Sein Blick, aus weit aufgerissenen Augen, ging von links nach rechts, aber diese Unwesen hatten ihm keine Lücke gelassen. Dann stürzten sie sich auf ihn und nach einem furchtbar brennenden Schmerz, umfing Jeff Baker gnädig die ewige Nacht.

Im Atelier stand Mr. Bakers Begleiter, inzwischen allein und starrte mit schreckensgeweiteten Augen auf das Bild. Denn der Mann, der eben noch neben ihm gestanden hatte, war nun in dem Gemälde abgebildet, auf der kleinen schwarzen Insel inmitten des feurigen Infernos. Wie ein Film im Daumenkino musste der Gefährte mitansehen, was Jeff Baker widerfuhr, wie sich schliesslich die Flammen auf ihn stürzten und ihn aufzerrten bis nichts mehr von Jeff übrig war als ein Häufchen Asche. Und dann war das Bild wie zuvor. Der Wahnsinn nagte am Verstand der einzigen Person, die noch im Atelier verblieben war und der Schrecken hallte noch lange in ihm nach.